Die ganze Wahrheit der Gaming Industrie: das halten sie geheim!

Videospiele erfreuen sich heute einer fast schon universellen Beliebtheit. Hier ist es möglich, die wildesten Träume in Erfüllung gehen zu lassen und seiner Fantasie keine Grenzen zu setzen – klar, dass das Spaß macht und viele Gamer sich in den Spielen verlieren können. Dabei verliert man jedoch genauso schnell aus den Augen, dass auch Menschen hinter den Spielen stecken. Und diese Menschen, ihre Schicksale und Leben sind genauso interessant, wie die Games selbst. Was steckt hinter den unzähligen Spielen, welche dubiosen Machenschaften ermöglichen es und was will die Industrie dahinter am liebsten geheim halten? Wir haben mal nachgeforscht und bringen erstaunliches zutage. Aber keine Sorge: diese Spiele im Angebot kann man natürlich trotzdem guten Gewissens spielen!

Wer steckt hinter dem Glanz?

Wir befinden uns in den ausgehenden 90er Jahren und anstatt für seine anstehende Prüfung zu lernen, verbringt der Krankenpflegeschüler Reinhard Schmidt seine Zeit damit, ein neues Videospiel zu zocken. Damals ahnt er schon, dass er die Prüfung am kommenden Tag nicht bestehen wird, sagt er später, doch in solchen Nächten werden Grundsteine für eine künftige Entwicklung gelegt. Damals wurde ihm klar, dass er damit sein Geld verdienen möchte. Das ist heute natürlich dank kostenloser Software wesentlich einfacher als damals. In die Branche selbst hineinzukommen ist aber immer noch eine Hürde. Und die erfordert Opfer.

In eine Industrie hineinzukommen, die jährlich über 100 Milliarden Dollar umsetzt, ist eine Herkules-Aufgabe und laut Schmidt braucht es für einen jungen Entwickler vier herausstellende Merkmale, um mit einem eigenen Projekt erfolgreich zu sein: Qualität, Alleinstellungsmerkmale, eine Unmenge an Geld und die Bereitschaft zur vollkommenen Selbstaufgabe.

Die großen Games haben heute ein Budget von über 100 Millionen Dollar und verbringen Jahre in der Produktion, dagegen anzukommen ist für junge Entwickler fast unmöglich und führt zu einer Dominanz, in der es junge Talenten unmöglich ist, eigene Werke zu publizieren und davon zu leben. Ohne Investoren, Herausgeber, große Kampagnen oder vorherige Erfolge hat man sehr schlechte Chancen, so Schmidt.

Was bedeutet das?

Ein einziger professioneller Entwickler kostet im Jahr (inklusive Gehalt, Abgaben und Strukturkosten) ca. 100.000 Dollar. Das kann man sich ohne einen Sponsor nicht leisten, wer also von keinem großen Unternehmen wie EA oder Microsoft aufgekauft wird, kann aufgeben. Wem es gelingt, solche Firmen interessiert zu machen, der kann damit rechnen, dass diese die gesamte Produktion an sich reißen. Junge Entwickler haben keine Chance, als ihre Rechte abzutreten, um überhaupt anfangen zu können. Sie verkaufen ihre Ideen und Kreativität, um ihre Projekte realisieren zu können und haben meist nach dem Aufkauf keinen Einfluss mehr über ihr eigenes Spiel.

Kommt das Spiel dann auf den Markt, verdient man als Entwickler auch erst einmal keinen Cent daran. Denn: das gestellte Budget muss erst hereingeholt werden. Erst wenn das geschieht, kann man Gewinn machen. Durch das hohe Budget fällt der meist entsprechend Gering aus. Studios wenden dabei meist sehr schmutzige Tricks an, damit junge und unabhängige Entwickler keine Konkurrenz werden können.

In einer Branche, die so heiß umkämpft ist wie die Videospiele, muss man sich komplett aufgeben und hat in seinem Leben keinen Platz für privates, wenn man es ohne die Hilfe großer Studios schaffen will, sein Spiel heraus zu bringen. Das treibt viele Entwickler in eine Krise und Depressionen, aus denen man nur schwer wieder herauskommt. Währenddessen verdienen die großen Konzerne Milliarden Summen.

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